„new work “ – Was ist das?

„New work“, „neue Formen der (Zusammen-)Arbeit“, „Arbeiten 4.0“  – was meinen diese Begriffe, die – neu wie sie sind – auch im Sprachgebrauch zunächst noch ihren Raum finden müssen?
Zu schnell sind die Veränderungen, die auf unsere Zusammen-Arbeit wirken und zu vielfältig die Ideen und Konzepte, um damit umzugehen als dass die Begriffe schon klar definiert sein könnten. 
Daher können wir hier nur den Versuch starten „new work“ – oder wie wir es meist ausdrücken „die Neuen Arten der (Zusammen-)Arbeit“ (NAZA) – im Bezug auf unser Angebot und die Inhalte dieser website zu klären.

Klar ist: „new work“ oder NAZA ist/sind kein eindeutiges, schlüssiges Konzept. Es gibt keinen Masterplan, keinen Blaupausen, keinen vordefinierten Umsetzungsplan. Es gibt „nur“ eine erstaunliche Vielzahl an Ideen und Impulse die sichtbar werden lassen, dass „anderes arbeiten“ möglich, und vor allem für alle Beteiligten erfolgreich möglich ist.

NAZA geben damit Antworten auf ein paar immer drängendere Fragen und Herausforderungen. Sie helfen mit zunehmender Dynamik und Komplexität im ArbeitsLeben klar zu kommen. NAZA stellen den Menschen in den Mittelpunkt des Handelns in Organisationen und nutzen dessen Fähigkeiten, Potenziale und Kompetenzen.   

NAZA starten da, wo erste (kleine) Schritte getan werden, um Menschen z.B. mehr echte Selbstverantwortung zu geben, oder wo Störungen, die die Potenziale der Menschen ausbremsen, aus dem Weg geräumt werden.

NAZA machen gleichzeitig immer auch eine bestimmte Absicht und Haltung deutlich. Hilfreich sind geeignete Grund- & Glaubenssätze und ein klares gemeinsames Ziel. Diese Ansatzpunkte zu identifizieren heißt, sich mit der Organisation auseinanderzusetzen und sie nicht als (Gewinn-)Produktionsmaschine wahrzunehmen. Eine umfassende Reflektion und Standortbestimmung ist daher ebenfalls Teil eines NAZA und „small steps – big impact“ Ansatzes. Dabei kann die Umsetzung viele Wege gehen. 

Sind NAZA reiner Altruismus oder eher ein Weg zum bigger business? 

Das geflügelte Wort „Wehe wenn sie losgelassen“ bewahrheitet sich bei NAZA im positivsten Sinn. Die allermeisten Menschen, denen Raum gegeben wird, um sich mit ihrer Energie und ihren Ideen einzubringen, die so Wertschätzung und Selbstwirksamkeit erfahren, wollen in diesem Umfeld gemeinsam Gutes bewirken. So wirken sich NAZA (meist) in (extrem) guten Zahlen aus. Organisationen die so handeln sind zumeist leistungsstärker, innovativer, krisenrobuster und die Führung wird massiv entlastet. Der Wandel drückt sich – mit gesundem Menschengefühl und gesundem Menschenverstand betrieben – schnell in „besseren Zahlen” aus. Viele der Organisationen sind (hidden) Champions und (Welt-)Marktführer in ihren Bereichen. Die meisten sind dabei „hidden“ weil (manchmal unbewusster) Teil des Ansatzes nicht unbeschränktes, sondern bewusstes Wachstum ist – so zu wachsen, dass der Mensch und mit den Menschen die Strukturen und Prozesse mitwachsen können und nicht wachsenden Strukturen und Prozesse nur durch neue Mitarbeiter zu füllen.