Brief aus der Zukunft | Werkzeug

„Wir schreiben heute den 28. Januar 2025. Ein historischer Tag – vielleicht nicht für die Menschheit, aber doch für die meisten der neuen deutschen Spitzenunternehmen. Ich meine jene, denen es in den letzen 10 Jahren gelungen ist sich weiter zu entwickeln statt in Angststarre unterzugehen, wie so viele.

Heute wurde das „Arbeitsplatzzuordnungsgesetz“ nach acht unsäglichen Jahren wieder abgeschafft. Endlich müssen Arbeitgeber nicht mehr jedem, der für sie arbeiten möchte einen festen Arbeitsplatz zuweisen. Endlich sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer wieder (ein wenig) freier….“

Wie faszinierend wäre es, einen Brief aus der Zukunft zu erhalten, der all die Erfolge und Herausforderungen des Weges beschreibt, den man gerade beginnt zu gehen.


Kurzbeschreibung

Die Zielsetzung einer Organisation lässt sich am einfachsten beschreiben, wenn man den Weg der Umsetzung bereits gegangen ist. Wir können viele Dinge erahnen und voraussehen, die uns auf diesem Weg erwarten. Der „Brief aus der Zukunft“ verbindet die Vorahnungen mit zukünftigen Erfolgswahrnehmungen und bereitet auf erwartbare Probleme vor.
Alleine oder in kleinen Gruppen blickt man aus der Zukunft zurück und schreibt die zukünftigen Erinnerungen auf. Die Visualisierung verankert das Ziel und hilft die Herausforderungen leichter zu meistern.


 Voraussetzung... keine

 Aufwand... gering 

 Geeignet für... Unternehmen jeder Größe und Branche 

 Als Ersatz für... klassische Interpolation von Vision und Strategie 

 Konzepttyp... Einzelkonzept


Wirkung auf die Organisation

Das gemeinsame Ziel wird bei den Beteiligten stärker verankert. Die Zielsetzung und die Zwischenerfolge werden greifbarer und die Herausforderungen sind weniger überraschend. Die Prozess vermittelt Sicherheit die Chancen nutzen und die Probleme gemeinsam meistern zu können.   


 

Das sollten sie tun:
  • verschiedene Briefe in unterschiedlichen und heterogenen Gruppen schreiben lassen.
  • nur die gemeinsame Vision in den Raum stellen und den Weg dorthin frei gestaltbar lassen.
  • Zwischenerfolge wollen gefeiert werden und dies sollte in den Briefen zum Ausdruck kommen.
  • alle Formen von Herausforderungen auf dem Weg in die Zukunft können vorkommen, seinen sie darauf vorbereitet.
  • den Prozess möglichst offen gestalten, z.B. auch in Form eines Themenbezogenen BarCamps und vielleicht ist der Brief ja auch eine Videobotschaft.
Das sollten sie lassen:
  • versuche die Kreativität der Teilnehmer zu fokussieren oder einzuschränken.
  • mögliche Probleme auszublenden oder zu negieren - gerade im Aufdecken der potenziellen Schwierigkeiten liegt die Stärke des Konzepts.

Wir empfehlen

Nutzen Sie den "Brief aus der Zukunft“ zum Beispiel als ein Mittel eine neue Vision zu verankern. Die Arbeit an gemeinsamen Herausforderungen stärkt die Bindung der Beteiligten, auch wenn es sich „nur“ um Hypothesen handelt.
Der Prozesse eigent sich auch für kleinere Teams und/oder in Vorbereitung auf ein neues Projekt.